1

Tippsammlung für die Waschküche

Das Flecken-Lexikon, das sich gewaschen hat.

So rasch wie möglich nach Entstehung in kaltem Salzwasser einweichen. Bei starker Verschmutzung Wasser so lange wechseln, bis das betroffene Kleidungsstück sauber ist. Danach mit einem bleichmittelhaltigen Waschmittel waschen. Nicht waschbare Textilien mit einem in Weingeist getränkten Tuch betupfen und die verbliebene Feuchtigkeit mit einem Löschblatt aufsaugen.

Starke Flecken mit einem Fleckenmittel vorbehandeln. Dann das Kleidungsstück in der empfohlenen Höchsttemperatur waschen. Bei nicht waschbaren Textilien Mehl oder Talk-Puder auf den Fleck geben, einwirken lassen und ausbürsten.

Grasflecken nicht unmittelbar nach Entstehung behandeln. Mit Brennsprit sanft einreiben und mit warmem Seifenwasser spülen. Hartnäckige Flecken mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel behandeln. Danach Kleidungsstück mit normalem Waschmittel waschen.

Lassen Sie den Kaugummi einhärten. Dazu legen Sie das Kleidungsstück in einer Plastiktüte eine Stunde in den Gefrierschrank. Danach kann man den Kaugummi einfach abbrechen. Mit einem Fettlöser die letzten Spuren entfernen und dann mit normalem Waschmittel waschen.

Wachs an der Oberfläche mit stumpfem Gegenstand abkratzen, danach ein Löschpapier oder Küchenhandtuch auf den Stoff legen und über den Fleck bügeln und so das restliche Wachs herausziehen. Bügeleisen nur bei niedrigster Temperatur benutzen. Dann mit einem Fettlöser abtupfen und der Anleitung entsprechend waschen.

Zitronensaft und Salz in den Fleck einreiben und eine Stunde wirken lassen. Danach in bleichmittelhaltigem Waschmittel waschen. Bei Bedarf einen speziellen Rostfleck-Entferner verwenden.

Sofort Flüssigkeit mit einem Tuch aufsaugen und dann den Fleck mit Salz bedecken. Wein vom Salz ca. 30 Min. aufsaugen lassen. Danach mit einem Schwamm behandeln, der in einer Lösung aus warmem Wasser und bleichmittelhaltigem Waschmittel getränkt wurde. Abreiben, mit kaltem Wasser ausspülen und dann normal waschen.

1

Tippsammlung für die Reinigung von Küchengeräten

Gerüche
Unangenehme Gerüche im Backofen verschwinden, wenn Sie Zitronen- oder Orangenschalen kurz darin erhitzen.

Verkrustungen
Lösen Sie Verkrustungen, indem Sie etwas Salz aufstreuen und bei ca. 150 Grad Celsius so lange erhitzen, bis es braun wird. Anschliessend den Backofen mit einem Tuch ausreiben.

Verschmutzungen
Verschmutzte Backbleche lassen sich gut mit Kaffeesatz reinigen. Den Kaffeesatz einfach auf einen feuchten Lappen geben und kräftig reiben. Danach abspülen und das Blech gut abtrocknen.

Gerüche
Für frischen Duft im Kühlschrank stellen Sie einfach eine kleine Schüssel mit Essigwasser hinein. Schlechte Gerüche werden so neutralisiert. Auch Kaffeepulver auf einem kleinen Tellerchen verhindert unangenehme Gerüche.

Natron in einem kleinen Schälchen sorgt dafür, dass einem beim Öffnen des Kühlschranks keine schlechten Düfte entgegenkommen.

Reinigung Verschmutzungen
Das kleine Abflussloch fürs Tauwasser wird mit einem Wattestäbchen wieder sauber.

Verschmutzungen

Leichte Verschmutzungen lassen sich mit Spülmittel oder nichtscheuernden Haushaltsreinigern beseitigen.

Für gründliches Reinigen verwenden Sie am besten einen handelsüblichen Edelstahlreiniger. Anschliessend ganz einfach mit klarem Wasser und einem feuchten Tuch abwischen und danach trockenreiben.

Auf der Fläche aufliegende Verschmutzungen entfernen Sie mit einem geeigneten Schaber oder mit einem nichtkratzenden Schwamm.

Speisereste entfernen

Erhitzen Sie den Teppan Yaki auf 80 Grad Celsius, dann mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser abschrecken und Speisereste mit einem Schaber und einem feuchten Lappen entfernen.

Für das Entfernen von Eiweissrückständen auf der Grillfläche eignet sich Zitronensaft.

Allgemeines
Schalten Sie den Dunstabzug immer vor dem Kochen ein.
Verbleibende Kondensationsrückstände nach dem Kochen umgehend entfernen.
Filter bedürfen regelmässiger Reinigung bzw. Auswechslung gemäss gerätespezifischer Bedienungsanleitung.

1

Tippsammlung für die Reinigung von Töpfen, Spülbecken, Geschirr, Besteck und Gläsern

Angebranntes?
Topf sofort mit Mineralwasser füllen und dieses aufkochen. Festgebranntes wird durch den Sprudeleffekt gelöst.

Angelaufen?
Edelstahltöpfe glänzen wieder wie neu, wenn Sie darin frischen Spinat kochen. Die Oxalsäure wirkt sozusagen als Poliermittel.

Fettrückstände?
Fettige Töpfe mit Kaffeesatz einstreuen und warten, bis das Fett eingesogen ist. Anschliessend mit Papier auswischen.

Rost?
Rostbildung in gusseisernen Töpfen verhindert man, indem diese ohne Spülmittel gereinigt werden. Danach gut abtrocknen und mit wenig Pflanzenöl einreiben.

Neuer Glanz
Spülbecken aus Edelstahl bringen Sie wieder zum Glänzen, indem Sie dieses ganz einfach mit der Schale einer ausgepressten Zitrone abreiben.

Damit Silber nicht anläuft

Silbergegenstände bewahren Sie vorzugsweise in einem sorgfältig verschlossenen Plastikbeutel auf. Oder: Bewahren Sie ganz einfach ein Stück Tafelkreide in der Besteckschublade auf – Feuchtigkeit wird auf diese Weise gebunden und beugt dem Anlaufen vor.

Rost auf Messern

Stossen Sie das Messer mehrmals durch eine Zwiebel – Zwiebelsaft ist ein guter Rostlöser.

Rostflecken am Besteck

Tränken Sie einen Lappen mit Cola und bearbeiten Sie damit die Flecken. Danach gut mit Wasser abspülen.

Edelstahl

Mit Zitrone oder Haushaltsessig abreiben – so kommt der Glanz zurück. Anschliessend mit Wasser abspülen und trockenreiben.

Teebeläge in Tassen und Kannen
Verzichten Sie auf Spülmittel – verwenden Sie ganz einfach Essig oder Zitronensaft.

Verfärbungen auf Porzellan
Bräunliche Verfärbungen lassen sich durch eine Salzreinigung beseitigen.

Schlieren an Gläsern
Lassen sich ebenfalls mit Zitronensaft entfernen. Vorbeugend wirkt ein Schuss Essig im Spülwasser. Achtung: Im Geschirrspüler Gläser nicht über 60 Grad Celsius reinigen. Gläser mit einem Mikrofasertuch abreiben – am besten, solange sie noch warm sind.

1

Tippsammlung für die Reinigung von Oberflächen, Griffen und Abdeckungen

Kunstharz-Oberflächen

Zur Reinigung verwenden Sie einen milden Haushaltsreiniger und ein Microfaser-Tuch. Hartnäckige Flecken lassen sich mit unverdünntem Haushaltsreiniger oder Glasreiniger entfernen.

Hochglanz-Oberflächen

Bitte verwenden Sie hier nur ein weiches, sauberes und leicht feuchtes Leder oder ein Microfaser-Tuch. Achtung: Schmutzpartikel in den Tüchern können Kratzer verursachen!

Lackierte Holzoberflächen

Mit wenig warmem Wasser und einem milden Haushaltsreiniger reinigen und mit einem trockenen Tuch sorgfältig und in Strukturrichtung trocknen. Für hartnäckige Flecken verwenden Sie unverdünnten Haushaltsreiniger. Achtung: Möbelpolituren sind hier nicht geeignet, da sie Lösungsmittel enthalten.

Echtholz-Oberflächen

Entfernen Sie Schmutz, bevor er eintrocknen kann. Für die Reinigung verwenden Sie ein feuchtes, lauwarmes Fensterledertuch. Nach der Reinigung trocknen. Möbelpflegemittel bitte sparsam und nur ein- bis zweimal jährlich verwenden.

Massivholz

Arbeitsplatten aus Massivholz reinigen Sie am besten mit einem milden Haushaltsreiniger. Nach dem Trocknen können Sie die Flächen mit einem geeigneten Pflegemittel behandeln. Achtung: Auch mit Öl oder Wachs behandeltes Massivholz ist nicht vollständig resistent gegen hartnäckige Flecken.

Glasflächen

Verwenden Sie ein mildes Reinigungsmittel oder haushaltsübliche Glasreiniger. Verzichten Sie auf silikon- und säurehaltige Reinigungsmittel bei satinierten Oberflächen.

Für die regelmässige Reinigung von polierten Oberflächen verwenden Sie einen handelsüblichen Flüssigreiniger, wischen Sie oberflächliche Verunreinigungen einfach mit warmem Wasser weg. Matt-geschliffene Oberflächen bedürfen mehr Pflege. Nach Gebrauch reinigen Sie diese mit heissem Wasser und fettlösendem Spülmittel. Hartnäckige Flecken können mit leicht scheuernden Reinigungsmitteln entfernt werden.

1

Sparen Sie sich die Energie

In der Küche braucht man viel Energie. Allerdings – der Energieverbrauch Ihrer Geräte lässt sich mit ein paar Tricks und Kniffs minimieren. Als Erstes gilt: Achten Sie beim Kauf neuer Geräte auf eine niedrige Energieeffizienzklasse.

  • Benutzen Sie immer die kleinstmöglichen Töpfe und Pfannen. Achten Sie darauf, dass die Topf- oder Pfannengrösse jeweils der Plattengrösse entspricht. Sparpotenzial: bis zu 10 Prozent.
  • Benutzen Sie, wenn möglich, immer einen passenden Deckel. Sparpotenzial: bis zu 75 Prozent!
  • Achten Sie darauf, nicht zu viel Kochwasser zu verwenden. Sparpotenzial: zwischen 5 und 9 Prozent.
  • Bei langen Garzeiten (mehr als 20 Minuten) verwenden Sie am besten einen Schnellkochtopf. Sparpotenzial: lohnend.
  • Nutzen Sie, wenn möglich, immer den Umluftmodus. Sparpotenzial: bis zu 10 Prozent.
  • Wenn Sie im Umluftmodus auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen und garen, können Sie noch mehr Energie sparen.
  • Vermeiden Sie das Öffnen der Backofentür. Oder öffnen Sie sie nur so kurz wie möglich, damit möglichst wenig Hitze verloren geht.
  • Moderne Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom als ältere Modelle. Sparpotenzial bis zu 45 Prozent.
  • Stellen Sie den Kühlschrank nicht zu kalt ein. Die optimale Temperatur liegt zwischen 4 und 6 Grad Celsius.
  • Stellen Sie keine heissen Speisen in den Kühlschrank.
  • Lassen Sie den Kühlschrank regelmässig abtauen.
  • Das Eis in Gefrier- und Kühlfächern sollte regelmässig entfernt werden.

Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihres Geschirrspülers optimal aus.

PS: Wussten Sie, dass Geschirrspüler wesentlich weniger Wasser und Energie verbrauchen, als wenn Sie die gleiche Menge Geschirr von Hand spülen? Sparpotenzial: Zeit und Nerven!

  • Der Einsatz von Kleingeräten spart Zeit und Arbeit. Und reduziert den täglichen Energieverbrauch.
  • Wasserkocher eignen sich besser für das Erhitzen von Wasser als Pfannen und Töpfe.
  • Frühstückseier werden im Eierkocher schneller und effizienter zubereitet als im Kochtopf.
  • Ihr Toaster kann mehr als toasten – auch Kleingebäck backt er schneller und effizienter auf als der Backofen.